US-Präsident Donald Trump hat seine Stabschefin Susie Wiles entlassen. Die Entscheidung folgt unmittelbar auf die schwere Niederlage der Republikaner bei den Zwischenwahlen. Wiles, die zuvor Trumps Wahlkampf geleitet hatte, war die erste Frau, die jemals dieses Amt im Weißen Haus innehatte.
Ihr Nachfolger ist der bisherige Stellvertreter Stephen Miller. Miller gehört seit vielen Jahren zum engsten Umfeld des Präsidenten und gilt als einer der zentralen Architekten der restriktiven Einwanderungs- und Abschiebepolitik. Er wird nun die Rolle des Stabschefs übernehmen und die Regierungsgeschäfte sowie den Zugang zum Präsidenten koordinieren.
Die personellen Veränderungen markieren die ersten direkten Konsequenzen aus den Verlusten der Republikaner bei den Midterms. Mit der Ernennung Millers, der als rechter Hardliner beschrieben wird, findet eine Verschiebung innerhalb des engsten Machtzirkels in Washington statt. Miller ersetzt Wiles wenige Tage nach dem Wahlergebnis.
Parallel zu den personellen Wechseln gibt es weitere Entwicklungen in der US-Politik. Präsident Trump macht das Oval Office zu einem „National Monument“. Gleichzeitig wandelt der Gouverneur von Kalifornien 548 Todesurteile in Haftstrafen um.


