Bei einer Sitzung der Vereinten Nationen in New York ist es zu einer heftigen Eskalation zwischen Vertretern der USA und Kubas gekommen. Im Zentrum des Konflikts stand die bevorstehende Abstimmung über das seit Jahrzehnten geltende US-Embargo gegen Kuba. Der US-Botschafter Mike Waltz übte während seiner Rede scharfe Kritik an der kubanischen Führung seit der Zeit von Fidel Castro.
Die kubanische Delegation reagierte auf die Ausführungen von Waltz mit Protesten und schlug mehrfach auf ihre Tische, um die Rede zu unterbrechen. Kubas Aussenminister Bruno Rodríguez bezeichnete den US-Botschafter im Zuge des Wortgefechts als Lügner. Die Situation spitzte sich weiter zu, als Rodríguez auf das Rednerpult zuging, woraufhin Waltz scharf reagierte.
In der direkten Auseinandersetzung forderte Mike Waltz den Aussenminister mehrfach auf, Abstand zu halten. Er entgegnete zudem mit den Worten: „Das ist Amerika, nicht deine kommunistische Diktatur“. Aufgrund des minutenlangen Wortgefechts sah sich der Sitzungsleiter gezwungen, die Sitzung vorübergehend zu unterbrechen.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten sind bereits seit Jahrzehnten angespannt. Unter der Präsidentschaft von Donald Trump hat sich dieser Konflikt durch die Einführung zusätzlicher Sanktionen sowie eines Ölembargos weiter verschärft. Der Vorfall in New York unterstreicht die tiefe politische Kluft zwischen Washington und Havanna.



